Donnerstag, 27. April 2017

Kristina und die sieben Berge...

... oder Kristina im (Winter) Wunderland


Alle, die sich beim Eintippen oder Lesen der Webdomain bislang gefragt habt, was ich mir eigentlich gedacht habe als ich den Blog ins Leben gerufen habe, möchte ich an dieser Stelle erlösen. Ich halte mich selbstverständlich nicht für Schneewittchen, die hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen wohnt. Die leicht märchenhafte Umschreibung hat andere Gründe.

Die Stadt ist umgeben von Bergen - wer hätte das bei dem Namen der Stadt gedacht. ;-) Der norwegische Dichter Ludvig Holberg hat in seiner ganz persönlichen Beschreibung seiner Heimatstadt Bergen, die Stadt als die Stadt der sieben Berge bezeichnet - inspiriert durch Reisen in die Stadt Rom, die wiederum als Stadt der sieben Hügel bekannt ist. So schließt sich der Kreis und die Namensgebung meines Blogs ergibt nun endlich für alle meine fleißigen Leser einen Sinn. :-)

Höchster der sieben Berge ist der Berg Ulriken (643 m), der wohl bekannteste hingegen der Fløyen (400 m). Die anderen fünf Berge sind: Rundemanen (568 m), Løvstakken (477 m), Sandviksfjellet (417 m), Lyderhorn (396 m), Damsgårdsfjellet (317 m).

Am Montag ist die Woche mit einer Wandertour auf dem Fløyen gestartet im Rahmen des Tour Guide Trainings. Ich sage mit Absicht "auf", da es für uns erstmal mit der Fløibanen 320 m hoch zum Aussichtsplateau ging. Es hatte in der Nacht zuvor leicht geschneit und tolle ist, dass 320 m überm Meeresspiegel am Montagvormittag noch einiges an Schnee zu sehen war. Da kam ich mir ein wenig vor wie im Winterwunderland.


"Winterwunderland" in der Nähe des Tindevatnet

Die Wandertour ging von der oberen Fløibanen-Station los in Richtung des "Skomakerdiket" (übersetzt: Schumacherdeich), zur "Bjørnebu" (Bärenhütte), zur "Brushytta" (Limo-Hütte; fragt mich nicht nach dieser Benennung ;-) ) und bis zum "Tindevatnet" (Gipfelsee). Alles in alle gut 3,4 km, die auch wieder zurück gewandert werden mussten plus 2,7 km Wanderung von der oberen Fløibanen-Station zurück ins Stadtzentrum. Wenn das mal kein sportlicher Start in die Woche war, dann weiß ich auch nicht.

Ich habe natürlich fleißig Fotos gemacht. Anbei ein kleiner Vorgeschmack und unter folgendem Link geht es zur Fotogalerie - einfach auf eines der Fotos auf der Seite klicken und los geht's.


Es gibt Ende Mai in Bergen übrigen den 7/4/3-Fjellsturen - bedeutet ein riesen Hiking-Event bei dem man entweder alle sieben Berge oder jeweils 4 (Ulriken, Fløyen, Rundemanen, Sandviksfjellet) bzw. 3 (Lyderhorn, Damsgårdsfjellet, Løvstakken) am Stück bewandern kann. Eine Zielsetzung ist es natürlich alle sieben Berge einmal erklommen zu haben, ob ich aber gleich Ende Mai alle sieben beehrt haben muss, lasse ich hier mal offen. Auf jeden Fall verspreche ich euch hiermit, dass ihr im Laufe der kommenden Monate von allen sieben Bergen Wanderfotos zu sehen bekommt - egal bei welchem Wetter.

Bis demnächst
Eure Kristina

Montag, 24. April 2017

920 km Nord...

... das ist die Reiserichtung und Entfernung gemessen per Luftlinie von Hannover aus.


Wer sich bislang gefragt hat wie ich auf den Titel des Blogs gekommen bin, hat nun endlich seine Antwort. In meiner Heimatstadt Hannover findet ihr in der U-Bahn-Station Kröpcke ein Mosaik im Boden in Form eines Kompasses und die Stadt Bergen - meine neue Heimat - ist dort auch vertreten und liegt gut 920 km nördlich von Hannover.

920 km Nord - Auf Wiedersehen Hannover, Hallo Bergen

Ich bin Dienstag gut angekommen und wurde mit typischem Wetter in Bergen begrüßt: Regen.
Bergen ist die regenreichste Stadt in Europa mit rund 260 Regentagen im Jahr. Regenschirm, Regenjacke, wasserfeste Wanderschuhe etc. sind also im Gepäck dabei.
Was aber besonders herausfordern an der Stadt und ihrem Wetter ist, ist, dass innerhalb von ein paar Minuten das Wetter jederzeit umschwenken kann.
Nachdem ich nämlich in meinem neuen Zuhause angekommen war, verzogen sich die Regenwolken und die Sonne kam für den Rest des Abends raus. Da musste ich das Koffer auspacken erstmal sein lassen und einen kleinen Stadtspaziergang machen.

Obwohl ich jetzt quasi schon zum dritten Mal in Bergen bin, muss ich zugeben, dass der Blick in Richtung des Hanseviertels Bryggen doch immer wieder schön ist und ich mich nicht daran satt sehen kann. Ich mag einfach die farbig gestrichenen Holzhäuser - am liebsten natürlich bei Sonnenschein.

Blick auf Bryggen - vom Strandkaien aus

Die ersten Tage waren recht aufregend und anstrengend. Meine Tour Guide Schulung ging schon direkt am nächsten Tag los und gemeinsam mit meinen neuen Kollegen aus Italien, Spanien, Portugal und Frankreich habe ich die letzten Tage den absoluten "Information-Overflow" über mich ergehen lassen. Momentan besteht das Training darin, dass wir selbstverständlich selber erstmal alle Sightseeing Hotspots kennenlernen - klingt erstmal nach Urlaub; aber es wird viel mitgeschrieben, viel diskutiert was für Fragen von den Reisenden kommen könnten, was man zusätzlich als Hintergrundwissen recherchieren könnte usw. 
Es ist also nicht wirklich Urlaub und am Ende des Tages muss jeder angehende Tour Guide sich natürlich überlegen wie man das Ganze dann interessant und ggf. noch in anderen Sprachen über die Bühne bringt. D.h.: Hausaufgaben nach Feierabend...

In den letzten Tagen ging es daher erstmal mit dem Bus durch die Innenstadt, um die Routen und Themen für eine klassische "City Sightseeing Tour by Bus" zu trainieren - inklusive Exkursen und Besichtigungen im Hanseatischen Museum, der Håkonshalle, der Sommerresidenz des Komponisten Edvard Grieg 'Troldhaugen' und der Stabkirche in Fantoft. Morgen geht's es den Fløyen - erst mit der Bahn, dann wird gewandert.

Bergen Zentrum, im Hintergrund der Berg Fløyen (320 m)

Das schöne für euch ist, dass ich dadurch in den kommenden Wochen genügend Input habe, um euch damit "tot zu bloggen" und mit all meinem Wissen hier um mich zu schmeißen bzw. eher zu schreiben. Und wenn ihr dann mal nach Bergen kommt, wisst ihr vielleicht schon was ihr euch etwas genauer angucken möchtet. ;-)

Heute war zum Glück frei und ich hatte wieder Zeit für einen Stadtspaziergang. Eigentlich wollte ich wandern gehen, aber nachdem ich gestern beim Joggen bei zum Teil Schneeregen (!) ordentlich Höhenmeter hinter mich gebracht habe (ca. 700 gegenüber gefühlten 0 in Hannover) und heute zwischenzeitlich wieder Schneeregen angesagt war, habe ich das lieber gelassen. Einmal ordentlich nass werden in zwei Tagen reicht mir dann doch für den Anfang. Der Schneeregen hatte aber auch was für sich, weil heute dafür die Spitze des Berg Ulriken in eine leicht weiße Schneedecke getunkt war. 

Lille Lungegårdvannet (See) und Berg Ulriken (643m)
Das soll es für heute erstmal gewesen sein. Lediglich für meine Sprachfreunde aus meinem alten Norwegisch-Sprachkurs habe ich noch eine Anekdote parat:
Das erste Mal einkaufen im Supermarkt klappte super, auch die Frage, ob ich eine "pose" möchte habe ich mit Bravour gemeistert (Danke Kathrin für die Vokabel ;-) ), um dann bei der Frage, ob ich denn gerne die "kvittering" haben möchte, zu versagen. Denn vor lauter Aufregung und Freude darüber mich an das Wort "pose" zu erinnern, der Gedanke, dass "kvittering" = Quittung = der verfluchte Kassenbon ist, einfach nicht kommen wollte. Und dann stand ich da mit gefühlt hundert Fragezeichen im Gesicht. Egal, beim "neste gang" klappt das dann besser.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und "god natt".

Eure Kristina






Dienstag, 18. April 2017

Auf "Los" geht's los!


Heute ist es nun so weit. Die Osterfeiertag sind ziemlich schnell vergangen und waren noch ziemlich ereignisreich - Oma besuchen, Derbysieg ausgiebig feiern, Ostereiersuche mit meinem Neffen und der Kampf mit den Kilos (in den Koffern!). Ich habe die Koffer natürlich vorgewogen, aber man weiß ja nie wie einig sich da die Haushaltswaage und die Flughafenwaage am Ende sind.

Die letzten Tage wurde ich immer wieder gefragt, ob ich eigentlich nicht mal ansatzweise nervös sei. Seit gestern Abend  - seit die Koffer zu sind, die Wohnung nochmal gesaugt wurde und ich versucht habe vor dem TV zu entspannen - ist sie da die Nervosität und seitdem eine treue Begleiterin. Im Ernst, es hat nicht geklappt mit dem Entspannen vorm Fernseher ohne meine gewohnte Unordnung im Wohnzimmer

Es folgt eine Chronik des heutigen Tages:

04:14 Uhr - da bin ich das erste mal wach geworden heute. Da ich mir bekanntlich schwer tue damit sofort aufzustehen sobald der Wecker klingelt, hat mich das natürlich noch nervöser gemacht.

07:20 Uhr - ich komme vollgepackt wie ein Packesel am Hauptbahnhof Hannover an. Und wer erwartet mich oben am Bahnsteig? Meine werten Kolleginnen aus dem VWN Produktmarketing - damit der Abschied nochmal schwer fällt. Eine sehr schöne Überraschung. ;-)

Abschiedsselfie mit Leonie, Katha, Britta, Lena und Simone

07:31 Uhr - der Zug fährt los, diverse Male tief durchatmen ist angesagt und winkender Weise Tränen des Abschieds wegdrücken...

09:08 Uhr - man es soll es nicht für möglich halten, aber fast pünktlich komme ich mit der Deutschen Bahn in Berlin Hbf an. Ein "Ein-Frau-Empfangs-und-Abschieds-Komitee" wartet schon am Bahnsteig, um mit den Koffern und etwas mentaler Unterstützung zu helfen.

10:45 Uhr - Stunde der Wahrheit am Check-In. Koffer Nr. 1 enttäuscht mich nicht. Nur 300 Gramm mehr als zu Hause. Koffer Nr. 2 hingegen hat einen guten Kilo mehr als gestern. Mit in Summe 2.2 kg Übergepäck über beide Koffer werden aber beide Augen zugedrückt. Gewisse tagesabhängige Gewichtsschwankungen werden also auch bei Koffern durchaus toleriert.

11:47 Uhr - in knapp 50 Minuten geht's los. Ich bin jetzt schon völlig fertig, weil unglaublich aufgeregt. Alles was ich jetzt noch wissen muss ist, ab welchem Gate der Flieger geht. Ich wäre dann jetzt nämlich soweit.

Ich melde mich hier dann wieder, wenn die ersten Stunden oder Tage der Überforderung mit neuen Eindrücken vorbei sind ;-)

Bis dahin: Ha det bra!

Eure Kristina






Donnerstag, 13. April 2017

Viele Wege führen nach... Norwegen

"NORWEGEN - Wieso eigentlich Norwegen?"


...war eine der Fragen, die mir in den letzten Tagen immer wieder gestellt wurde, nachdem ich meine Abschieds-E-Mails an meine werten Kolleginnen und Kollegen geschrieben habe, um mich (und sie) mental auf meinen gestrigen letzten Arbeitstag einzustellen.  

Als ich die Entscheidung für meine Freistellung traf, konnte ich kein Wort Norwegisch und hatte auch keinerlei Bekannte oder Freunde in Norwegen, die eine plausible Erklärung wären, wieso, weshalb, warum ich denn nun unbedingt meine Auszeit in Norwegen verbringen muss. Kurz und knapp kann ich es nur mit zwei schönen Urlauben mit imposanter Natur, entspannten und aufgeschlossenen norwegischen Landsleuten, meiner weiblichen Intuition und einem wohligen Bauchgefühl begründen, das ich habe, wenn ich an Norwegen denke.

Wem das als Erklärung reicht, kann das Lesen hier einstellen. Wer es gerne etwas ausführlicher wissen möchte, darf aber auch gerne weiter lesen:
Es war einmal im Jahr 2015 als nach einer anstrengenden ersten Jahreshälfte, neun  Dienstreisen in fünf verschiedene Länder und diverse Veranstaltungen mein innig geliebter Caddy endlich auf der Straße war und im August endlich mal Urlaub und Zeit für mich vor der Tür stand. (Für alle Nicht-Kollegen: ich habe bei VW Nutzfahrzeug den Caddy über 6 Jahre lang für den Vertrieb produktseitig betreut, gehegt und gepflegt - wenn man das so kurz und knapp beschreiben kann).

Wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne auch mal außerhalb Europas im Urlaub unterwegs bin. Vor zwei Jahren aber hätte ich dafür nicht wirklich die Nerven und die Energie gehabt und stolperte über idyllische Werbeanzeigen der norwegischen Hurtigruten in diversen Zeitschriften, die mit hübschen Bildern der Fjorde und Berge lockten. 😉
Dabei herausgekommen ist am Ende eine Reise mit der MS Lofoten - ältestes und meiner Meinung nach schönstes Schiff der Hurtigruten-Flotte mit familiären Ambiente an Bord und damals noch ohne WLAN auf den Kabinen, sodass man richtig abschalten konnte.

Und ich sage euch, es war grandios einfach mal den ganzen Tag an Deck abzuhängen, zu lesen und immer wieder Berge und Fjorde - ab und zu auch mal einen Wal - an einem vorbeiziehen zu sehen. Zumal es im Sommer ja auch besonders lange hell draußen ist und man umso länger den Panoramablick schweifen lassen kann. Und je länger man den Blick schweifen lässt, desto eher kommt man auf "dumme Gedanken" und fragt sich selber mal wie es wohl wäre, wenn man diese Ruhe, die diese Berge ausstrahlen, mit nach Hause nehmen könnte, um dem Stress im Arbeitsalltag permanent zu entfliehen oder wie es wohl wäre nochmal wie zu Studienzeiten den Koffer zu packen und für einige Zeit ins Ausland zu gehen und einfach mal alles stehen und liegen zu lassen? 

Von da an hatte ich irgendwie permanentes Fernweh und vergangenen Herbst wollte ich dann herausfinden, ob die "dummen Gedanken" tatsächlich nur dumme Gedanken waren oder ob da mehr dahinter steckt. Und ob das die Landschaft Norwegens und die Nordlichter mich wohl auch im Herbst begeistern könnten.
Und das konnten sie. Und ich freue mich sehr darüber, dass ich bei meiner zweiten Reise mit der MS Lofoten (never change a winning team) viele liebe und interessante Menschen kennenlernen durfte, mit denen ich meine "dummen Gedanken" offen teilen und mich austauschen konnte.

Dabei herausgekommen ist, dass die Gedanken nochmal aus dem Arbeitsalltag auszubrechen und was komplett anderes zu machen gar nicht so dumm sind. Und wenn ich gekonnt hätte, wäre ich ehrlich gesagt schon letztes Jahr direkt in Norwegen geblieben - am liebsten direkt auf dem Schiff, um endlos weiter die norwegische Küste entlang zu schippern. Es war nur leider gerade kein Job frei. Was nicht ist, kann ja aber irgendwann nochmal werden.

Mein Weg nach Norwegen fing also mit einer simplen Werbeanzeige und einer entspannten Schiffsreise an. Und umso passender fand ich es, als auf der Facebook-Fanpage "meiner" MS Lofoten vor einigen Tagen ein Foto mit einem "Hurtigruten-Caddy" gepostet wurde (Danke an Madis für das Foto). Das Foto spiegelt für mich persönlich am Besten wider, wie eins zum anderen kam.

Nächste Woche geht es dann aber weder mit Auto, noch mit Schiff nach Norwegen. Es sind dann doch die Bahn und das Flugzeug, mit denen ich meine Reise gen Norden antreten werde. Und damit hätte ich auch eine Antwort auf meinen letzten Eintrag in mein Reisetagebuch vom 01.11.2016: "Wie lerne ich schnellstmöglich Norwegisch und komme zurück?"

Antwort: Schneller als ich dachte und geplant hatte. Nur noch fünf Mal schlafen, 2:17 Std. Bahn fahren nach Berlin-Schönefeld und 1:50 Std. Flug nach Bergen und ich bin zurück. Auf das Norwegisch lernen komme ich später noch zurück - ich muss dann jetzt doch langsam mal anfangen Koffer zu packen. Die Zeit rennt. 😁 

Euch wünsche ich hier schon mal frohe Osten und genießt die Feiertage.

Beste Grüße
Eure Kristina




Mittwoch, 5. April 2017

Der Abschied naht

Guten Abend zusammen!

Ich habe mir in den letzten Tagen ein paar Gedanken gemacht, was ich euch noch nettes schreiben kann bevor ich nach Bergen fliege. Ihr sollt euch ja schließlich bis zum offiziellen Start meines Abenteuers nicht langweilen. Ein paar Sachen sind mir da auch schon eingefallen, aber heute müsst ihr ein bisschen Vergangenheitsbewältigung über euch ergehen lassen.

Ich habe gerade drei interessante Seminartage hinter mir. Viele fragen sich jetzt bestimmt: "Wo ist denn da der Sinn jetzt noch ein Seminar zu machen? Was soll das denn bringen?". Antwort: Mir persönlich recht viel, denn Thema des Seminars war "Neue Perspektiven gewinnen".

Ich hatte also drei Tage lang Zeit die letzten Jahre Revue passieren zu lassen und mir Gedanken zu machen was ich mir für die Zukunft wünsche - sowohl privat als auch beruflich - und dazu gehörte u.a. auch darüber nachzudenken, wie ich bspw. nach dem Tour Guide Job meine Freistellung weiter gestalten möchte.

Ich werde euch das Ergebnis meiner Gedankengänge an diese Stelle noch nicht verraten, sonst kann ich hier beim bloggen keinen ordentlichen Spannungsbogen aufbauen und ihr hört auf den Blog zu lesen bevor ich überhaupt im Flieger Richtung Bergen sitze. Das wäre ja irgendwie doof. 😀

Ich muss aber auch gestehen, dass ich beim Reflektieren meines Arbeitslebens der letzten Jahre auch etwas emotional geworden bin und mich an manche Begegnungen und Events trotz vieler stressiger Situationen gerne erinnert habe. Facebook hat mich in den letzten Tagen immer wieder daran erinnert, wie aufregend vor allem die beruflichen Anfänge waren. Da hatte ich gerade den Festvertrag unterschrieben und durfte gleich ins sonnige Marbella auf Dienstreise zu einem Händlerevent. Jackpot! 


Und kommen wir nun zu meinem morgigen Abschiedsfrühstück - am 06.04.2017. Wie auf Kommando erinnert Facebook mich heute woran genau? Daran, dass ich vor exakt sieben Jahren meinen letzten "freien" Tag genossen habe, bevor ich am 06.04.2010 als Praktikantin im Crafter-Team begonnen habe. Das verflixte siebte Jahr scheint es also auch im Arbeitsleben zu geben; denn es sind nun nur noch fünf Arbeitstage bis zur "Trennung auf Zeit". Ein bisschen verrückt finde ich das schon.

Und im Sinne des Abschiedsfrühstücks komme ich nun zum Abschied für heute, denn die Lachsrolle und Muffins für die hungrigen Mäuler morgen möchten noch vorbereitet werden. Ebenso die Foto-Slide-Show mit Bildern von meinen bisherigen Norwegen-Reisen, damit ich nach Pipi in den Augen nach der Abschiedsrede wieder ein Lächeln ins Gesicht bekomme - und meine werten Kolleginnen und Kollegen hoffentlich auch.

In diesem Sinne: habt einen charmanten Abend

Eure Kristina














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